Las Grietas: verwunschene Unterwasserwelt

Ein Besuch der „las grietas“ wird oft mit einer Reise in die verwunschene Urzeitwelt von „Jurassic Park“ verglichen. Vom Strand aus erreicht man nach einem kurzen Spaziergang die obere Kante einer Klippe, von der aus sich ein eindrucksvoller Blick bietet: zwischen zwei hohen Felswänden liegt ein klares Wasserbecken. Passenderweise bedeutet „las grietas“ übersetzt etwa „Risse“ oder „Spalten“. 🙂

In den Gesteinsspalten sammelt sich Wasser an: Das Brackwasser besteht aus 2 Schichten, oben befindet sich Süßwasser vom Regen, unten Salzwasser, das aus dem Meer hierhin fließt. So ist das Wasser dann tatsächlich auch tideabhängig. Mir wurde berichtet, dass Einheimische bei Niedrigwasser bis zum Grund tauchen.

Die gute Sicht lädt definitiv zum Schwimmen und Schnorcheln ein …

An der Stelle ist es wohl Zeit für ein kleines Geständnis:

Als „Kind der Nordsee“ macht mir klares Wasser immer ein bisschen Angst: Da kann man ja sehen, was so alles unter einem her schwimmt. Zum Beispiel Rochen. Oder Haie. Inzwischen habe ich mich aber schon ein wenig daran gewöhnt.

Und letztlich führt kein Weg dran vorbei, in las grietas muss man einfach schwimmen …

Dabei ist auch mein erstes Unterwasservideo entstanden.

Hier also ein kleiner Eindruck vom Schnorcheln in „las grietas“:

Ich denke, das wird nicht mein letztes Unterwasservideo bleiben … 🙂

Um zu diesem traumhaft schönen Ort zu kommen, nimmt man von Puerto Ayora ein Wassertaxi zur anderen Seite – das dauert keine 5 Minuten und kostet etwa 60 Cent. Von dort aus ist der Weg beschildert. Man benötigt zu Fuß etwa eine viertel Stunde. Unterwegs passiert man nicht nur mehrere Salzseen, in denen Krebse, Lavamöwen und Bahamaenten zu sehen sind, man kommt auch an einem Sandstrand vorbei …

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Vielen Dank!

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