Ecuador mainland: Ein Spaziergang durch Guayaquil

Guayaquil – noch nie gehört?

Die Stadt ist mit geschätzten 2,5 Mio. Einwohnern nicht nur die größte Stadt Ecuadors (also auch deutlich größer als die Hauptstadt Quito), sondern auch wichtigste Hafenstadt des Landes und Anlaufziel internationaler Frachter, die die Hauptexportgüter des Landes, Bananen, Kakao, Kaffee und Shrimps, in alle Welt transportieren.

Guayaquil

Es ist schwer zu sagen, wo in Ecuador es am Schönsten ist. "All you need is Ecuador" wirbt das Land - und es ist wahr! Wo sonst auf der Welt findet man Küste, Berge und Dschungel auf so engem Raum? Doch Einheimische, die Guayaquil empfehlen, haben wir bislang noch nicht getroffen. Seit Jahren wird versucht, das Image als gefährliche, heiße und lärmende Stadt zu verbessern, doch noch immer gelten zahlreiche Stadtviertel nachts als unsicher - sogar unübersichtliche Ecken im Zentrum oder in den Parkanlagen. Tagsüber dagegen lohnt sich ein Stadtspaziergang durchaus - wie ich finde!

Und wie ihr bestimmt schon wisst, suche ich mir natürlich die "grünsten" Stellen zuerst aus! Wir schlenderten entlang des Rio Guaya, an der 2,5 km langen Uferpromenade „Malecón 2000“, dem Stolz des "neuen" Guayaquil.

hafenpromenade

Die Baukosten, die sich auf rund 100 Millionen Dollar beliefen, wurden zu einem großen Teil von Spendern übernommen. Zahlreiche Spielplätze, Essensstände, Denkmäler und Sitzgelegenheiten bieten einen großartigen Ausgleich zum trubeligen Verkehr der Stadt. Mein Highlight war der "Malecón Garden", ein riesiger Grünstreifen, der zwischen Fluss, Promenade und Straße angelegt wurde. Man taucht ein in eine grüne Dschungelwelt mit gemütlichen Sitzecken, verwinkelten Wegen, Wasserspielen und romantischen Brücken, in der sich sogar Kolibris wohlfühlen:

park

kolibri

Vom Ende der Promenade aus hat man auch einen sehr guten Blick auf das Künstlervertel "Las Penas". Wenn man das Ufer verlässt führt eine Treppengasse mit zahlreichen Stufen hoch in das bunt bemahlte Stadtviertel von Santa Ana, bis man den Leuchtturm erreicht. Von dort aus soll man eine großartige Sicht auf den Fluß und die Stadt haben. Für uns war es jedoch schon zu spät und Zeit, ins Hostal zurückzukehren.

Leuchtturm

Zum Glück kamen wir aber noch am "Parque del Centenario" vorbei. Hier leben zahlreiche Iguanas und erfreuen sich an den vielen Leckerbissen, die ihnen die Parkbesucher darreichen - quasi als Ausgleich dafür, dass kleine Kinder die armen Tiere am Schwanz zupfen!

Iguana_im_Park

Neben den Parkanlagen sind natürlich auch einige architektonische Besonderheiten in der Innenstadt sehenswert.

Mein persönliches Fazit: Guayaquil ist eine Stadt im Auf- und Umbruch; und das spürt man auch. Mich hat dieses Spannungsfeld und das Leben in dieser pulsierenden Stadt beeindruckt. Einen Zwischenstopp kann ich daher durchaus empfehlen!

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Vielen Dank.

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