Abenteuer Galapagos: Die Anreise II

Der Anreise zweiter Teil – jetzt die harten Fakten!

Wir sind angelandet!

Nach einem zugegebenermaßen recht anstrengenden 11 Stunden Flug von Amsterdam nach Quito, wo wir übernachteten, ging es am Dienstag früh mit dem Flieger von Quito über Guayaquil zur Insel Baltra, eine der kleineren Inseln des Galapagos-Archipels. Da der Flieger in Guayaquil nur einen kurzen Zwischenstopp einlegt, weil dort Passagiere aus- und zusteigen, wird schon alles "organisatorische" in Quito erledigt - übrigens ein Flughafen, von dem Berlin nur träumen kann ...

Man sollte aber auf jeden Fall zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein, denn es gibt strenge Kontrollen für die Galapagos-Reisenden: zunächst werden die Koffer von der Quarantäne-Behörde ABG (Agencia de Bioseguridad) gescannt: organisches Material (frische Früchte, Samen, Nüsse und so weiter) sind naheliegenderweise tabu.

Ein Einreisevisum braucht man für Ecuador nicht, sofern man sich nicht länger als 90 Tage im Land aufhält. Aber vor dem Einchecken muss man sich dann noch für den Galapagos Aufenthalt registrieren lassen und eine Gebühr bezahlen. Mit der Registrierung werden alle Besucher auf Galapagos erfasst um den Besucherstrom zu kontrollieren und illegaler Einwanderung vorzubeugen.

Dann darf man tatsächlich auch zum Einchecken! 🙂

Flug von Guayaquil nach Baltra.
Flug von Guayaquil nach Baltra.

... auf Baltra angekommen ...

Auf der etwa 27 km² großen, kargen Insel befindet sich einer von zwei Flughäfen des Archipels (der andere ist auf San Cristobal), außerdem ein Militärstützpunkt der ecuadorianischen Armee sowie Einrichtungen der Küstenwache - daher gehört Baltra nicht zum Galapagos-Nationalpark.

Beim Aussteigen musste ich mich erst einmal mit den Wetterbedingungen anfreunden: Nicht die Hitze, sondern die hohe Luftfeuchtigkeit war gewöhnungsbedürftig. Zum Glück hängen im Flughafengebäude riesige Ventilatoren an der Decke. Am Schalter müssen alle Touristen 100 $ Eintrittsgebühr bezahlen (in bar). Die Einnahmen werden unter anderem dazu genutzt die Erhaltung der Flora und Fauna auf den Inseln und im umliegenden Meer zu finanzieren und die Inselgemeinschaft dabei zu unterstützen, die Grundversorgung zu verbessern.
Danach ein letztes Mal warten - diesmal am "Kofferband". Mit den Koffern ab zum Bus - in unserem Fall nach "Canal" ($5), von wo die Fähre nach Santa Cruz abfährt (1$).

Die Fähre von Baltra nach Santa Cruz.
Die Fähre von Baltra nach Santa Cruz.

Und schon ist man da!

Jetzt heißt es aber zunächst noch "mental" ankommen und akklimatisieren ... ich bin schon gespannt, was mich dann erwartet!

 

 

 

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