Neujahrsfest in Japan

Wenn ich an die letzten Jahre und Jahreswechsel zurückdenke, so hatte ich eigentlich nie das Gefühl „richtig gut“ in das neue Jahr zu starten. In diesem Jahr war es ganz anders, denn sowohl über Weihnachten als auch über Silvester und Neujahr flüchteten wir nach Japan. Vor allem der Neujahrstag ist mir dabei in wunderbarer Erinnerung geblieben, denn anders als in Berlin, wo am 01. Januar zumeist Tristesse vorherrscht, geht man in Japan mit frischer Energie in das neue Jahr. Das konnte man nur allzu gut merken, als wir in den frühen Morgenstunden mit der Regionalbahn von Tokio nach Kamakura fuhren. Kamakura ist bekannt für seine bedeutenden buddhistische Tempel und Shintō-Schreine und vor allem für die über 13 Meter große Buddha-Statue – dem Daibutsu aus dem Jahr 1252.

 

Buddha Statue in Kamakura, Japan

 

Bereits vormittags herrschte auf dem Platz vor dem Buddha geschäftiges Treiben, aber alles mit einer erstaunlichen Ruhe und Gelassenheit. Für Buddhisten ist Neujahr ein wichtiges Fest und nachdem man sich mit Rauch gereinigt hat (die Räucherstäbe gab es an den zahlreichen Ständen zu kaufen), trägt man seine Gebete vor und legt Gaben vor Buddhas Füße. Eine tolle Atmosphäre, von der wir uns sehr gerne inspirieren ließen. Ein Strandspaziergang – Kamakura liegt am Pazifik und verfügt über einen großen Strand – bei Sonne und frühlingshaften Temperaturen rundete diesen besonderen 1. Januar ab.

 

Am Strand von Kamakura in Japan.
Am Strand von Kamakura in Japan.

 

Zu erwähnen sind vielleicht noch die zahlreichen Schwarzmilane, die den Himmel über Kamakura bevölkern – an die Touristenströme gewöhnt, haben sie ihr Jagdverhalten entsprechend angepasst: sie ergreifen Leckereien aus den Händen der ahnungslosen Menschen.

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