10 Dinge, die dir niemand sagt, bevor du nach Galapagos kommst!

Was musst Du wirklich wissen, wenn Du die Koffer für Galapagos packst?
Die wichtigsten 10 Dinge in aller Kürze!

1. Kündige keine Postkarten an.

Galapagos ist teuer. Wirklich. Da ist das Porto von 5 $ pro Karte noch das geringste Problem – immerhin fliegt die Postkarte um die halbe Welt. Aber gerade im Vergleich mit deutschen Lebensmitteldiscountern ist der Einkauf im Supermarkt jedes mal ein kleiner Schockmoment (Artikel dazu folgt). Mental drauf vorbereiten hilft. Und auf dem Wochenmarkt sind die Preise schon moderater.

2. Geckos, Geckos, überall!

Tupperware ist sinnvoll. Ansonsten ist vermutlich keine weitere Erklärung notwendig.

3. Pack´ die Nagelfeile ein.

Ernsthaft? Ja, Haare und Nägel wachsen aufgrund der höheren Temperaturen schneller!

4. Cola kann schlecht werden.

Tatsächlich erlebt, mir neu gewesen. Einfach alles gehört hier in den Kühlschrank, auch wenn der Geschmack dadurch nicht immer besser wird.

5. Es lebe die vegetarische Ernährung!

Fisch kommt hier natürlich häufig auf den Tisch – ganz frisch, direkt vom Hafen. Fleisch dagegen eher selten und wenn dann Hühnchen. Steak oder Kotelett habe ich hier auf noch keiner Restaurant-Speisekarte gesehen!

6. Die Sache mit dem Wasser.

Wasser ist ein kostbares Gut. Soweit, so bekannt. Hier auf Galapagos erfährt man das in seiner ganzen Tragweite. Denn das Leitungswasser ist von so schlechter Qualität, dass man damit weder Zähneputzen, noch sein Gemüse waschen sollte. Es wird sogar empfohlen, das gespülte Geschirr vor der nächsten Benutzung nochmal nachzureinigen! So muss für viele alltägliche Dinge Trinkwasser gekauft werden - literweise. Da geht das mit dem Wasser sparen plötzlich ganz einfach.

7. Go casual.

Kleider machen Leute – nicht auf Galapagos. Bis jetzt habe ich auf Santa Cruz noch keinen einzigen Anzugträger getroffen. Hier trägt jeder den „casual look“ - egal ob Bänker oder Bauarbeiter. Kurze Hose, T-shirt, Flip Flops und schon ist man „ready to go“.

8. Die Uhren gehen anders.

Vielleicht liegt es an den Schildkröten. Oder am Meer. Ich weiß es nicht, aber Galapagos hat eine beruhigende Wirkung. Und plötzlich ist man - ohne es zu merken - im „Galapagos-Modus“ und macht einfach alles mit etwas mehr Ruhe und Gemütlichkeit. Wer langsam geht, kommt auch ans Ziel.

9. Das Internet.

Etwas das mich durchaus beschäftigt: der Internetzugang. Meist ist er da, manchmal nicht. Manchmal superschnell, meist nicht. Und Videos hochladen wird auf die Zeit in Berlin verschoben. Das Hochladen des „lasgrietas“-Videos von 3 Minuten Dauer hat 758 Minuten gebraucht! Aber zum Glück bin ich im Galapagos-Modus.

10. Galapagos ist ein Paradies auf Erden.

Mit Sonne, Strand, Meer und faszinierenden Tierbegegnungen – damit habe ich irgendwie gerechnet. Aber ich habe mir kaum Gedanken darüber gemacht, wie die Galapagenier leben. Nach einem Monat Galapagos kann ich sagen: Die Menschen, denen ich hier begegnet bin, waren alle ohne Ausnahme unheimlich (gast-)freundlich und extrem hilfsbereit, positiv und entspannt und es wird immer viel gelacht. Zum Glück kommt man mit englisch ganz gut durch, denn noch immer spreche ich kaum spanisch. Ich denke eine häufige Reaktion auf mangelnde Sprachkenntnisse in Deutschland ist: „Du musst aber deutsch lernen.“ Hier wird mir immer entgegnet: „Das lernst du schon.“ Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Und mir wird immer bewusster, dass die Menschen einen großen Teil dieses Paradieses ausmachen.

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Vielen Dank.

2 Comments on “10 Dinge, die dir niemand sagt, bevor du nach Galapagos kommst!

  1. Du Glücklich – Galapagos hört sich toll an. Das mit dem Wasser habe ich nicht gewusst. Das ist schon krass, dass es so schlecht ist. Welches Glück wir da haben, wird einem dann erst bewußt, wenn man plötzlich nicht Mehrheit einfach Wasser benutzen kann.

    1. Ja, gerade die Wasser Thematik hat mich sehr beschäftigt. Auch jetzt noch. Es ist einfach ein komisches Gefühl zu wissen, wie gut das Wasser ist, das man hier zum Beispiel die Toilette runterspült. :/

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